EWE AG - Jahrespressekonferenz in Strausberg - 30.09.2018

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EWE AG - Jahrespressekonferenz in Strausberg
EWE-Vision: Wir machen aus Innovationen einfach Alltag


Der Energie- und Telekommunikationsdienstleister EWE hat das Geschäftsjahr 2017 wirtschaftlich gut abgeschlossen: Das Operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (OEBIT) lag mit 503,4 Mio. Euro zwar fast sechs Prozent unter dem von einem besonderen Einmaleffekt geprägten Ergebnis des Vorjahres (534,6 Mio. Euro). Es war dennoch besser als ursprünglich erwartet. Das Konzernperiodenergebnis fiel mit 256,1 Mio. Euro zufriedenstellend aus. Es blieb erwartungsgemäß ebenfalls unter dem des Vorjahres (332,9 Mio. Euro), das von zwei stark ergebniserhöhenden Einmaleffekten geprägt war. EWE erzielte in 2017 mit 8,25 Mrd. Euro einen um rund neun Prozent höheren Umsatz (2016: 7,57 Mrd. Euro).



Für das laufende Geschäftsjahr 2018 erwartet EWE angesichts der Branchenentwicklungen, politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen und des fortgesetzt intensiven Wettbewerbs im Energie- und im Telekommunikationsmarkt ein um 15 bis 30 Prozent geringeres Operatives EBIT als im Vorjahr. „Wir bewegen uns in sehr dynamischen Märkten, die Veränderungsbereitschaft, Kostenbewusstsein und ein hohes Maß an Flexibilität von uns erfordern“, berichtet EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler bei der Jahrespressekonferenz der EWE-Region Brandenburg/Rügen in Strausberg. EWE habe darum in den letzten Monaten seine Konzernstrategie überarbeitet und Zukunftsfelder definiert, die das Unternehmen konsequent aufbauen will.



Unsere Vision: Wir machen aus Innovationen einfach Alltag

Mit der Strategie sei man auf dem Weg vom klassischen Energieversorger und Telekommunikationsunternehmen zum Anbieter moderner Infrastruktur und innovativer Lösungen, der die Bereiche Energie, Wärme, Telekommunikation, Daten und Mobilität für seine Kunden in den Heimatregionen Ems-Weser-Elbe und Brandenburg/Rügen einfach und alltagstauglich bündelt, fasst Dohler diese Neuausrichtung zusammen. EWE schaue kontinuierlich und mit wachem Blick auf die Wünsche seiner Kunden, verfolge Entwicklungen an den Märkten und sich verändernde Rahmenbedingungen. Daher werde EWE unter anderem deutlich stärker als bisher auf neue, innovative Dienstleistungen wie Elektromobilität oder Stromspeicherung setzen und Daten intelligent und sicher zum Nutzen von Kunden verknüpfen. Ein Teil der Strategie sei es aber auch, die eigene Performance zu verbessern. „In den Bereichen Kosten, Geschwindigkeit und Qualität können und wollen wir noch besser werden“, so Dohler. Erste Ergebnisse und Entscheidungen soll es noch in diesem Jahr geben um auf diesen Grundlagen in das Jahr 2019 zu starten.



Energiewende führend begleiten

Als größte Herausforderung der Zukunft bezeichnete Dohler die Energiewende, die für ihn die Bereiche Strom, Wärme, Mobilität und Industrie umfasse. „Wenn das Ziel ist, klimaschädliche Emissionen zu senken und den Klimawandel zu stoppen, dann müssen Politik, Energiebranche und wir als Unternehmen alle Sektoren viel stärker gemeinsam denken.“ EWE habe den Anspruch, die Energiewende an führender Stelle zu begleiten und zu gestalten. „Wenn wir das als einer der Ersten für alle vier genannten Bereiche vernetzt hinbekommen und für unsere Kunden flexibel, komfortabel und fair in Produkte und Dienstleistungen übersetzen, dann werden wir erfolgreich sein“, ist sich Dohler sicher.



In Brandenburg leiste EWE seit vielen Jahren einen Beitrag für die Wärmewende mit hocheffizienten Technologien und Lösungen. „Einerseits investieren wir stetig in die Wärmeversorgung der Städte unserer Region“, berichtet Dr. Ulrich Müller, EWE-Generalbevollmächtigter. EWE habe in den letzten Monaten zwei große Blockheizkraftwerke in Kavelsdorf und Binz modernisiert, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen. Fünf weitere Modernisierungsprojekte seien in 2019 und 2020 in Fürstenwalde, Eberswalde, Finowfurt und Seelow geplant. „Außerdem bauen wir Lösungen bei unseren Kunden, vor allem in der Wohnungswirtschaft“, so Müller. EWE setze dabei auf moderne, komplexe Technik im Kleinformat für eine klimafreundliche Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte, die zudem den Wohnkomfort erhöht. Mehr als 80 Contracting-Projekte habe EWE in Brandenburg/Rügen im Berichtsjahr umgesetzt.



Einen Beitrag für die Energiewende leistet auch die EWE-Tochter EWE NETZ. So baut und betreibt der Erdgasnetzbetreiber auch in der Region Brandenburg/Rügen Biogas-Einspeiseanlagen. „Damit können wir das in der Region erzeugte Bioerdgas ständig verfügbar machen und über unser Erdgasnetz dorthin transportieren, wo es beispielsweise in der Kraft-Wärme-Kopplung eingesetzt werden kann“, erläutert Müller. Insgesamt mache der Bioerdgas-Anteil im regionalen Netz aktuell bereits vier Prozent aus. Es wird über sechs Anlagen ins Erdgasnetz gespeist. Drei weitere Anlagen seien in Planung.



Perspektiven mit Energie für junge Leute

Um neben 14.000 Kilometer Erdgasnetz in Brandenburg/Rügen auch die komplexen Einspeiseanlagen künftig bauen und betreiben zu können, braucht das Unternehmen hochqualifizierten Nachwuchs. „Wir stehen vor einem Generationenwechsel in der Region“, so Müller weiter. Daher habe das Unternehmen seine Ausbildungsmöglichkeiten im vergangenen Jahr erweitert. Neben der zentralen Ausbildung am Unternehmenssitz in Oldenburg bildet EWE NETZ zusätzlich auch in Brandenburg aus. „Inzwischen lernen hier vor Ort sieben junge Menschen den Beruf des Anlagenmechanikers, im kommenden Jahr stellen wir vier weitere ein. Und auch weniger technikaffine junge Menschen sind willkommen, bei uns in Brandenburg eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann zu starten“, wirbt Müller.



Energie, Telekommunikation und Mehrwerte für das Zuhause

Der Energievertrieb sei auch in der Region Brandenburg/Rügen beeinflusst vom anhaltend intensiven Wettbewerb. Eine leicht sinkende Erdgaskundenanzahl stehe einer kontinuierlich steigenden Stromkundenanzahl gegenüber. Auch im Dienstleistungsbereich behaupte sich EWE. So verzeichne das Unternehmen steigende Nachfrage nach Wärme- und Stromspeicherlösungen im Privatkundenbereich. „Das umfassende Dienstleistungsangebot ist der Kern unserer sogenannten Zuhause-Strategie“, erläutert Müller. Sie habe das Ziel, dass EWE sich umfassend um seine Kunden kümmere und Produkte mit fairen Preisen anbiete. „Mittlerweile haben wir auch ein komplett neues und klar strukturiertes Produktportfolio eingeführt, mit einfachen Produktstrukturen bei Strom, Gas und Telekommunikation“, so Müller weiter. Hinzu kämen Mehrwertprodukte wie Sicherheit für Zuhause, Energiespeicher oder Photovoltaik. Dr. Ulrich Müller: „Wir möchten, das unsere Kunden die Produkte und Dienstleistungen bei uns wählen, die sie für ihren individuellen Komfort, ihre Sicherheit oder ihr Kostenbewusstsein – sprich: für ihren persönlichen Alltag – benötigen. Und wir stehen ihnen als regionaler Energiepartner und Ansprechpartner zur Seite, egal ob im persönlichen Gespräch in einem unserer Shops, telefonisch oder online.“

Im Bild: Dr. Ulrich Müller, Nadine Auras, Stefan Dohler
Quelle: EWE AG


» weitere Informationen

30.09.2018, Strausberg

EWE Aktiengesellschaft
Hegermühlenstraße 58, 15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 38 21 50

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