Neu ab 2019 - 02.01.2019

Nachrichten
Neu ab 2019
Das ändert sich in diesem Jahr


Das neue Jahr bringt Ihnen persönlich hoffentlich viel Gesundheit und Glück. Was es uns allen bringt: jede Menge neuer Gesetze, Verordnungen und Regelungen. Wir haben für Sie die wichtigsten Änderungen zusammenfefasst.

Krankenkasse Für gesetzlich Versicherte werden die individuellen Zusatzbeiträge der Kassen ab 1. Januar wieder von Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt. Bisher mussten Arbeitnehmer den Zusatzbeitrag allein leisten.

Arbeitslosenversicherung Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt von 3,0% auf 2,5%. Das bedeutet ab 1. Januar mehr netto vom brutto.

Steuern Der Grundfreibetrag, sprich der Betrag, der steuerfrei verdient werden kann, steigt auf 9.168 Euro. Und für die Steuererklärung ist der neue Abgabetermin ab diesem Jahr der 31. Juli. Das gilt generell auch für die Zukunft.

Kindergeld Wer Kinder hat, wird im neuen Jahr auch beschenkt. Das Kindergeld steigt zum 1. Juli 2019 um 10 Euro je Kind. Wer statt des Kindergeldes den Kinderfreibetrag in der Steuererklärung gewählt hat, bekommt hier eine Erhöhung von 4.788 Euro auf 4.980 Euro und der Kinderfreibetrag gilt dann bereits ab 1. Januar.

WhatsApp Der Messengerdienst führt ab Februar Werbung ein. Nach Aussage des Konzerns wird die Werbung aber nicht im Chat dargestellt, sondern nur im Status.

Neues Geld Im Mai kommen neue Geldscheine in Umlauf. Die 100er und 200er Gelscheine werden fälschungssicherer und kleiner.

Lohn und Gehalt Der gesetzliche Mindestlohn steigt von derzeit 8,84 Euro auf 9,19 Euro / Stunde.

Verbraucher Ab diesem Jahr gibt es auch neue Regelungen bei Pfandflaschen. Am Supermarktregal muss jetzt deutlich erkennbar sein, ob die Getränkeflaschen Einweg- oder Mehrweg sind. Außerdem gibt es Pfand auch auf Getränkeverpackungen zum Beispiel bei Energydrinks und Fruchtschorlen.

Banking Ab September gibt es die TAN Liste fürs Onlinebanking nicht mehr. Bisherige Nutzer müssen auf eine der neuen, sicheren Varianten wie beispielsweise SMS-TAN umsteigen.

ALG 2 Die Hartz 4 Sätze steigen. Alleinstehende bekommen ab dem 1. Januar 424 Euro pro Monat. Das sind 8 Euro mehr als bisher.

Rente Im Juli steigt die Rente im Osten um 3,91%, im Westen um 3,18%.

Mieten Die verschärfte Mietpreisbremse tritt ebenfalls im neuen Jahr in Kraft. Vermietern soll es noch schwerer gemacht werden, Mieten exorbitant zu erhöhen.

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