Grundsteinlegung Straussee-Strolche - 13.08.2020

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Grundsteinlegung Straussee-Strolche
mal etwas anders

Bild:© sdy/Stadtverwaltung


An der Hegermühlengrundschule gibt es künftig mehr Platz für den Hort. In diesem besonderen Jahr lief auch die Grundsteinlegung etwas anders als gewohnt.

Eine Maske in der Grundsteinkartusche - Stadt investiert rund 1,8 Millionen Euro in neue Hort-Räume
Nach dem Abriss der alten Turnhalle auf dem Gelände der Hegermühlengrundschule wurde bereits die Grundplatte gegossen und sind die ersten Mauern des Hortneubaus aufgestellt. Nun wurde am Donnerstag die Grundsteinlegung begangen.

Corona hinterlässt überall seine Spuren und so wurde nun die Grundsteinlegung des Hortneubaus der „Straussee-Strolche“ gewissermaßen nachgeholt. Entsprechend schaffte es neben der Tageszeitung, einigen Münzen und Plänen auch eine Mund-und Nasenschutzmaske in die Kartusche, den symbolischen Grundstein. Neben den Kindern, Erzieherinnen und Schulleiterin Marina Altkuckatz ließen es sich auch Stadtverordnete nicht nehmen, der Grundsteinlegung beizuwohnen.
„Es ist ein toller Tag“, freute sich nicht nur Viktoria Wloka, die seit knapp zehn Wochen Hortleiterin ist. Bürgermeisterin Elke Stadeler erinnerte an die Überlegungen und Diskussionen im Vorfeld. Dass es keine Raummodule werden sollten war recht schnell klar und so hieß es: „Wir bauen etwas Richtiges.“ Gemeinsam mit dem Team des Planungsbüros Pro3, mit dem bereits andere Projekte im Stadtgebiet realisiert wurden, ging man das Vorhaben an.

Trotzdem bereits die Zwischendecke des Erdgeschosses zum größten Teil tags zuvor eingebaut worden war, fand sich in der Grundplatte eine geeignete Stelle, um die Grundsteinkartusche zu versenken. Gemeinsam mit den beiden Hortkindern Laura und Lara versenkte Elke Stadeler den Metallzylinder. Nach Handwerkerart gab es noch drei Schläge mit dem Hammer und gute Wünsche für den Neubau. Wenn alles weiter nach Plan läuft, findet im Herbst das Richtfest statt. Nicht nur Hortleiterin Viktoria Wloka zeigte sich sehr zufrieden mit dem Fortschritt auf dem Gelände der Hegermühlengrundschule. Natürlich haben die Jungen und Mädchen bereits mit großem Interesse verfolgt, was denn da Neues entsteht und werden dies weiterhin tun. „Wir freuen uns riesig“, so Wloka und fügt hinzu: „Neue Räume, neue Möglichkeiten.“ Marina Altkuckatz dankte besonders den Bauleuten für den reibungslosen und unkomplizierten Ablauf, besonders als mit schwerem Gerät gearbeitet wurde. Für die Handwerker und Bauleute gab es von den Gästen noch einen großen Applaus. Schließlich ist die Arbeit bei der aktuellen Witterung nicht immer einfach.

Der zweigeschossige Neubau soll die aktuell angespannte Raumsituation der Hegermühlengrundschule verbessern und als Ergänzung zum Hauptgebäude für den Hort genutzt werden. während sich später im Erdgeschoss vier Aufenthaltsräume befinden, entstehen im Obergeschoss sechs weitere Räume und ein Personalraum. Der Massivbau wird außerdem barrierefrei sein und über einen integrierten Aufzug verfügen. 24 Zentimeter starkes Mauerwerk mit 14 Zentimeter Mineraldämmung und mineralischem Putz bildet die Außenmauern, die abschnittsweise mit einer Bekleidung aus Klinkerriemchen versehen werden.

Die Grundplatte besteht aus Stahlbeton. Ebenso wird über jedem Geschoss eine Stahlbetondecke errichtet. die aus vorgespannten Betonfertigteildecken besteht. Als Holzkonstruktion wird die Dachkonstruktion errichtet und zimmermannsmäßig abgebunden. Nichttragende und Installationswände werden als Gipskartonmetallständerwände realisiert. Insgesamt bietet das rund 17 mal 28 Meter große Gebäude eine Nutzfläche von rund 810 Quadratmetern.

Foto: Der Bau schreitet zügig voran, sodass im Herbst das Richtfest folgen kann.
Quelle: sdy/Stadtverwaltung

13.08.2020, Strausberg

Stadt Strausberg
Hegermühlenstraße 58, 15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 38 11 00

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