Corona-Effekt: Rückenwind für digitale Lernformen - 05.09.2021

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Corona-Effekt: Rückenwind für digitale Lernformen
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Corona-Effekt: Rückenwind für digitale Lernformen - Digitale Weiterbildung in Unternehmen - „Riesensprung nach vorn“



Die Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie haben das digitale Lernen und Arbeiten in Unternehmen im vergangenen Jahr schneller vorangebracht als viele Jahre zuvor, berichtet der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2021. Viele Unternehmen konnten bei den digitalen Lernformen demnach einen „Riesensprung nach vorn“ verzeichnen.

Vor der Corona-Krise setzten bereits 44 Prozent der Arbeitgeber E-Learning ein und bauten diesen Standard im Jahr 2020 einfach aus, stellt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fest. Weitere 20 Prozent behielten ihr Niveau bei, während jedes dritte Unternehmen zum ersten Mal mit E-Learning in Kontakt kam.

Tiefeninterviews mit zehn Unternehmen aus Branchen von Consulting bis Maschinenbau, die im Rahmen des DEKRA Arbeitsmarkt-Reports 2021 durchgeführt wurden, werfen nun ein Schlaglicht auf die Fortschritte beim Einsatz von digitalen Formaten. Vor der Pandemie lag der Schwerpunkt der Weiterbildung meist klar auf dem Präsenztraining. Teilweise bedienten sich die Unternehmen, je nach Zielgruppe, auch einem Mix unterschiedlicher Formate.

Seit Corona hat sich Weiterbildung in den befragten Unternehmen dagegen überwiegend auf digitale Formate verlagert, berichtet der Report. In einem Fall wurde selbst die Ausbildung vollständig auf Online-Unterricht und E-Learning umgestellt. Hier wird sowohl auf Inhouse-Seminare als auch auf Angebote externer Partner zurückgegriffen.

Acht von zehn Befragten setzen auf „Blended Learning“, das heißt, sie wollen nach Möglichkeit digitale Lerninhalte mit Präsenzunterricht bei einem Trainer kombinieren. Am häufigsten kommen Videos, Web-Based-Training (WBT) und Webinare zum Zuge. Einen regelrechten Boom erleben derzeit die Live-Online-Trainings in virtuellen Klassenzimmern, die dem Präsenztraining am nächsten kommen. Alle Teilnehmenden sehen und hören hier dasselbe zur gleichen Zeit, können Fragen stellen und Anwendungen teilen.

Einzelne Betriebe nutzen bereits virtuelle Lernumgebungen in 3D-Technik, zum Beispiel um bestimmte Handgriffe an einer Maschine zu üben. Auch text- und sprachbasierte Dialogsysteme wie Chatbots werden eingesetzt, etwa um wiederkehrende Fragen zu beantworten oder weiterführende Inhalte vorzuschlagen.

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Quelle: DEKRA


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05.09.2021

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