
Bild:© Andreas Prinz
Bürgerbeteiligung: Kommunale Wärmeplanung in Strausberg
Seit Mai 2025 arbeitet die Stadt Strausberg an ihrer kommunalen Wärmeplanung. Nach der Vorstellung des Projektstarts und der Ziele in der Neuen Strausberger Zeitung vom 28.07.2025 informiert die Stadt nun über den aktuellen Stand.
In den vergangenen Monaten hat das beauftragte Fachbüro gemeinsam mit der Stadt Strausberg und den Stadtwerken untersucht, wie in Strausberg derzeit geheizt wird und welche erneuerbaren Energien oder Einsparmöglichkeiten künftig genutzt werden könnten. Auf dieser Grundlage wurde betrachtet, in welchen Stadtbereichen sich eine gemeinsame Wärmeversorgung, zum Beispiel über Fern- oder Nahwärme, grundsätzlich eignen könnte und wo eher individuelle Lösungen sinnvoll sind. Zudem wurden erste Zukunftsszenarien für eine klimaneutrale Wärmeversorgung entwickelt. Die Zwischenergebnisse wurden in einem Projektbeirat mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und den kommunalen Unternehmen sowie im Ausschuss für Klima, Umwelt und Energie vorgestellt und beraten.
Derzeit werden konkrete Maßnahmen erarbeitet, die aufzeigen sollen, welche Schritte kurz-, mittel- und langfristig notwendig sind, um die Wärmeversorgung in Strausberg klimafreundlicher und zukunftssicher zu gestalten. Betrachtet werden Zeiträume bis 2030, 2035 und darüber hinaus.
Ein wichtiger nächster Schritt ist die Öffentlichkeitsbeteiligung: Am 10. März 2026 um 18:00 Uhr
findet in der Mensa der Schulsport-Mehrzweckhalle, Hegermühlenstraße 8, eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Dort wird der Entwurf der kommunalen Wärmeplanung vorgestellt. Alle Bürger sind eingeladen, sich zu informieren sowie Fragen und Hinweise einzubringen.
Die kommunale Wärmeplanung schreibt keine Heiztechnik für einzelne Gebäude vor und verpflichtet Bürger zu keinen konkreten Maßnahmen. Sie dient als Orientierung, um frühzeitig zu zeigen, welche Lösungen in welchen Stadtteilen künftig sinnvoll sein können.
Weitere Informationen finden sich unter
www.stadt-strausberg.de/kommunale-waermeplanung/Quelle: Stadt Strausberg - Anna Dünnebier