Dorfdialog - 17.06.2026

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Dorfdialog
im Strausberger Ortsteil Hohenstein

Bild:© Stadtverwaltung Strausberg


Dorfdialog im Ortsteil Hohenstein: Bürger priorisieren Projekte für die Zukunft

Mit einer Abschlussveranstaltung am 9. Juni 2026 endete der Dorfdialog für den Ortsteil Hohenstein mit seinen Wohnplätzen Gladowshöhe und Ruhlsdorf. Gemeinsam mit Ortsvorsteher und Stadtverordnetem Jens Knoblich präsentierten Sonja Klingner aus Hohenstein und Stefan Krienke aus Gladowshöhe die Ergebnisse und priorisierten Projekte für die künftige Entwicklung des Ortsteils mit seinen Wohnplätzen.

Der Dialog ist eine Kooperation des Forums ländlicher Raum und der Brandenburgischen Architektenkammer (BbgAK). Begleitet wurde der Prozess von Architekt Bernhard Schuster. Ziel war es, gemeinsame Entwicklungsschwerpunkte zu identifizieren und die Ortsteile stärker miteinander zu vernetzen. Bereits bei einem Rundgang Ende März erfassten die Teilnehmer wichtige Orte und Entwicklungspotenziale, um in anschließenden gemeinsamen Workshops Maßnahmen zu definieren.

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung stand die Präsentation der priorisierten Maßnahmen. Für Hohenstein wurden unter anderem die Erweiterung des Spielplatzes für alle Generationen durch zusätzliche Sitzmöglichkeiten, Fahrradständer, eine Tischtennisplatte und eine Boulebahn vorgeschlagen. Außerdem wurde sich ein Backofen an der Feuerwehr und das Pflanzen von Obstbäumen gewünscht. Wichtig sei zudem die bessere Erschließung des Sportplatzes, ein Beachvolleyballfeld sowie verbesserte Radwegeverbindungen nach Gladowshöhe, Garzin und Ruhlsdorf.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Nutzung des bislang aus brandschutzrechtlichen Gründen ungenutzten Obergeschosses des Dorfgemeinschaftshauses. Vorgeschlagen wurde eine Erschließung über eine Außentreppe, beispielsweise für die Yoga-Sportgruppe. Alternativ wurde auch der Bau eines Treppenhauses zwischen Feuerwehr und Dorfgemeinschaftshaus diskutiert, um zusätzliche Nutzflächen für Schulungen im aufzustockenden Feuerwehrgebäude zu schaffen.

Für Gladowshöhe wurden insbesondere sichere Radwegeverbindungen nach Hohenstein, Rehfelde und in Richtung Steuerhaus als zentrale Anliegen benannt. Sie sollen die Anbindung des Kidsclubs in Hohenstein sowie die Sicherheit der Schulwege verbessern. Weitere Vorschläge betreffen die Aufwertung des Festplatzes mit Trinkwasseranschluss, WC-Container, Bücherzelle und Infotafel sowie Verbesserungen bei der Beleuchtung und Regenentwässerung.

Jens Knoblich wertete den Dorfdialog als Erfolg. Nun gelte es, die gemeinsam erarbeiteten Ziele festzuhalten und mögliche Umsetzungen mit der Stadtverwaltung zu prüfen sowie Fördermöglichkeiten auszuloten.

Dass Chancen auf eine Umsetzung bestehen, wurde in der anschließenden Diskussion deutlich. Kleinere Maßnahmen könnten über das Ortsteilbudget finanziert werden, so Knoblich. Nils Kirschstein von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Märkische Seen informierte zudem über das Regionalbudget, über das Förderungen von bis zu 90 Prozent für den ländlichen Raum möglich sind. Für 2027 stehen erneut Mittel zur Verfügung. Einige Projekte befinden sich bereits in Vorbereitung, darunter eine Jugendschutzhütte sowie die Anschaffung von Veranstaltungsausrüstung für den Siedlerverein Gladowshöhe e.V..

Die Ergebnisse des Dorfdialogs sind zunächst als Ideensammlung der Bürger zu verstehen und bilden die Grundlage für weitere Gespräche zwischen Ortsvorsteher Jens Knoblich und der Stadt Strausberg zur Entwicklung des Ortstteils.

Foto: Sonja Klingner präsentiert die Wünsche für den Ortsteil Hohenstein
Quelle: Stadtverwaltung Strausberg


17.06.2026, Strausberg





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