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Ausbildungspreis der Metropolregion Ost erstmalig verliehen
Am Dienstag, den 8. September 2026, haben der Landkreis Märkisch-Oderland und die Wirtschaftsförderung Berlin-Marzahn-Hellersdorf erstmals gemeinsam den Ausbildungspreis Metropolregion Ost verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des Wirtschaftstages der Metropolregion Ost im Historischen Kesselhaus des Unfallkrankenhauses (ukb) in Berlin statt.
Unter den fünf Preisträgern konnten sich gleich vier Ausbildungsbetriebe aus Märkisch-Oderland durchsetzen: Die ProColor Pulverbeschichtungs GmbH und die Metallbau Franz GmbH, die LAN-COM-East GmbH sowie die Stadtwerke Strausberg GmbH. Darüber hinaus erhielt das BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin gGmbH (ukb) als Ausbildungsbetrieb einen Preis .
Über die Preisträgerinnen und Preisträger entschied eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Berlin und Brandenburg. Unterschiedliche Perspektiven aus Wirtschaft, Politik und Arbeitsmarkt kamen dabei zusammen. Entscheidend war vor allem die Frage: Welche Ansätze haben Vorbildcharakter und können auf andere Ausbildungsbetriebe übertragen werden?
Neben den Ausbildungsbetrieben zeichnete die Jury Yves Brockhaus von der HARRY-BROT GROUP SE & CO. KG und Robert Petschelies vom FiPP e.V. für ihr Engagement aus. In Märkisch-Oderland setze sich Tim Schulze von der Metallbau Franz GmbH in Altlandsberg durch. Trotz eines sehr guten Abiturs entschied er sich für eine Ausbildung zum Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik – seine Entscheidung steht beispielhaft dafür, dass das Handwerk auch für Abiturientinnen und Abiturienten attraktive Karriere- und Entwicklungsperspektiven bietet.
Ziel des Ausbildungspreises ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen zu fördern und die Metropolregion Ost als attraktiven Ausbildungs- und Wirtschaftsraum zu stärken. Unterstützt wird die Initiative vom Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK), der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft Märkisch-Oderland und Schlaufuchs Berlin e. V. Die Durchführung erfolgt über das GRW-Regionalbudget Metropolregion Ost Berlin-Brandenburg, das aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert wird. Beigeordneter Danny Jenssen betont in seiner Rede den Vorteil der Zusammenarbeit: „Die Partnerkommunen bilden über Bezirks- und Landesgrenzen hinweg einen gemeinsamen Ausbildungs- und Wirtschaftsraum. Wenn wir unser Know-How bündeln und enger zusammenarbeiten, profitieren Unternehmen ebenso wie junge Menschen, die hier ihre berufliche Zukunft aufbauen wollen.“
Auch 2027 soll die Preisverleihung fortgeführt werden und weitere Best Practices aus der Ausbildungslandschaft der Metropolregion Ost sichtbar machen.
Quelle: Landkreis MOL - Lisa Jahn