Strausberg: sichere Schulwege - 19.10.2026

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Strausberg: sichere Schulwege
Kinderkonferenz mit dem Kinder- und Jugendparlament

Bild:© Stadtverwaltung Strausberg


Kinderkonferenz in Strausberg: Kinder setzen sich für sichere Schulwege ein Rund 70 Schüler der Klassenstufen vier bis sechs kamen am 14. Oktober 2026 zur Kinderkonferenz mit dem Kinder- und Jugendparlament (KJP) in Strausberg zusammen, um über sichere Schulwege zu beraten und konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Vertreten waren die Vorstadt-Grundschule, die Grundschule am Annatal, die Grundschule am Wäldchen, die Hegermühlen-Grundschule, die BundtStift_Grundschule und das Theodor-Fontane-Gymnasium. Auch der Radverkehrskoordinator Thomas Deuse, Stadtverordnete Karin Forbrig und zwei Vertreter der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland standen den Kindern beratend zur Seite.

Besonders häufig sprachen die Kinder über dunkle, schlecht beleuchtete Orte, an denen sie sich unsicher fühlen. Diese erhielten auch bei der abschließenden Abstimmung die größte Zustimmung.

Als weitere Gefahrenstellen nannten die Teilnehmer die Kreuzungen Hegermühlenstraße/Elisabethstraße und An der Stadtmauer/Wriezener Straße, die Fußgängerampel vor dem Theodor-Fontane-Gymnasium, die Prötzeler Chaussee auf Höhe der BundStift_Schulen sowie den Bahnhofsbereich und die Rudolf-Egelhofer-Straße in Vorstadt. Als mögliche Verbesserungen schlugen sie unter anderem zusätzliche Zebrastreifen, Querungshilfen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h und eine längere Grünphase für Fußgänger vor.

Die Verkehrssituation vor Schulen und Kitas wurde ebenfalls kritisch diskutiert. Um gefährliche Situationen durch Elterntaxis zu reduzieren, sollen Kinder darin bestärkt werden, ihren Schulweg selbstständig zurückzulegen. Eltern könnten durch Plakate und Schilder für die Problematik sensibilisiert werden. Die Polizei bietet zudem an, Schüler zu Schülerlotsen auszubilden. Interessierte können sich an den Bereich Prävention der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland wenden.

Thomas Deuse nahm die Hinweise und Anregungen der Schüler auf. Er arbeitet derzeit an einem Schulwegplan in Form eines Stadtplans, der Familien dabei helfen soll, sichere Wege zur Schule zu finden. Die Rückmeldungen aus der Kinderkonferenz können dabei wichtige Impulse liefern.

Das KJP wird die Ergebnisse weiterbearbeiten. Das Protokoll der Konferenz geht an die Polizeiinspektion Märkisch-Oderland, den Landkreis Märkisch-Oderland, den Fachbereich Technische Dienste der Stadtverwaltung und die Stadtverordneten. Ziel ist es, die Anliegen der Kinder an die zuständigen Stellen weiterzugeben und Verbesserungen für sichere Schulwege anzustoßen.

Foto: Die Schülerinnen der Grundschule Am Annatal bei der Präsentation der Ergebnisse
Quelle: Stadtverwaltung Strausberg


19.10.2026, Strausberg





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