Energie trifft Kunst - Einladung für jedermann zur Vernissage - 15.05.2012

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Energie trifft Kunst - Einladung für jedermann zur Vernissage
Energiedienstleister öffnet Kunstparkhaus für Künstler aus der Region
Am 15. Mai öffnete das EWE Kunstparkhaus in Strausberg wieder seine Türen. Ab 18 Uhr präsentierte die Berliner Malerin Andrea Engelmann ihre Werke unter dem Titel „Pathos - Figurationen“.

Mehr Informationen unter: http://www.ewe.de...
Engelmann studierte an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und lehrt seit 1992 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin im Fachbereich Modedesign. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und hatte seit 1991 zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen. „Pathos – Figurationen“ ist bis zum 22. Juni zu besichtigen.

Seit Ende der 1990er stellt der regionale Energiedienstleister EWE Künstlern aus
der Region sein Kunstparkhaus als Ausstellungsfläche zur Verfügung. Rund 60 Künstler lockten bisher mit ihren Arbeiten viele Zuschauer in die EWE-Räumlichkeiten.

„Das einfallende Licht schafft eine tolle Atmosphäre - ideal also für Kunstobjekte aller Genres“, erklärt Melitta Richter von EWE. Die Kuratorin war zwischen 1974 und 1989 im Verband Bildender Künstler der DDR tätig. Seit diesem Jahr organisiert Richter federführend die Schauen im EWE Kunstparkhaus.

In diesem Sommer werden noch Werke von Wolfgang Reinke (Malerei und Grafik) und Sylvia Hagen (Bildhauerei) zu sehen sein. Für EWE ist das Kunstparkhaus inzwischen zur Institution geworden. Ein vielfältiges kulturelles Angebot trage wesentlich zur Lebensqualität in einer Region bei, so Petra Stanislav, Marketingleiterin in der EWE Geschäftsregion Brandenburg/Rügen. Für EWE gehöre die Förderung von Kunst und Kultur deshalb zu den zentralen Bestandteilen der unternehmerischen Verantwortung.

Stanislav: „Die 16. Saison beginnt am kommenden Dienstag“. Rund 50 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur werden zur Eröffnung von Andrea Engelmanns Ausstellung kommen. „Wir freuen uns auf alle Kunstinteressierten aus Strausberg und Umgebung.“

Die Ausstellung ist vom 15. Mai bis 22. Juni zu sehen. Die Öffnungszeiten orientieren sich an den Parkhaus-Öffnungszeiten - montags bis donnerstags 6:45 bis 21:00 Uhr, freitags 6:45 bis 19:00 Uhr und samstags 7:30 bis 14:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zu den bildnerischen Arbeiten von Andrea Engelmann (von Dr. Jens Semrau):
In der Malerei von Andrea Engelmann geht es um eine klare, minimalistische und dabei unverbrauchte Bildsprache jenseits von artifizieller Geschicklichkeit. Die bildnerische Form vor dem Einknicken in die bloß gefällige Stilisierung zu bewahren erachtet die Malerin als gleichermaßen wichtig für die freie Kunst und das Design, mit dem sie durch ihre Lehrtätigkeit zu tun hat. Die innere Motorik des Skripturalen war ein Ansatzpunkt - Reihungen, Schwünge, Verdichtungen, durch die eine sperrig und offen bleibende flächige Bildordnung entsteht. Daneben kam es zu einer Verfestigung der sparsam modulierten Flächenformen, zur flächenschließenden Zusammenballung von Farbmasse.

Runde oder auch unrund kreisende Formen, Segmente der Rundung führten zu figurativen Motiven ohne den Weg einer Herleitung über die Abstraktion. Die Formfindungen wurden durch Montage und Collage erweitert. In der Konsequenz entstanden Variationen einfacher oder zusammengesetzter Formen und Bewegungen, Bauchungen, Streifenlagen, flache Figurinenformen. Rot dominiert, häufig monochrom bzw. moduliert durch die Bewegung des Zeichnens. Auch das helle Rot wirkt in diesen Blättern nicht leicht, nicht freudig, aber doch oft wie gehoben. Die Farbe wird nicht hergeleitet und kultiviert, sie ist da als abgestuftes und vielfältiges Material. Sie hat natürlich emotionale Bedeutung und wirkt als Ausdruckscharakter. Was man als das Expressive versteht, gibt es hier nicht, es fehlt das Forcierte, Übersteigerte. Viele Blätter sind als Zeichnung im Sinne des Notats zu verstehen, Ideen und Versuche, die manchmal von selbst den Charakter des Bildhaften annehmen, indem sie selbstverständlich wirken. Die bildnerischen Gedanken verketten sich in zeichnerischen und malerischen Modulationen oder durch die Montage zu dynamischer Bewegung, wie auch zur statischen Festigkeit von Figurinentafeln, die dann wiederum Ausgangspunkt spielerischer Formenhandhabung werden. (PR-Text: Nadine Auras)

Wann: 15.05.2012 - 18:00 Uhr,
Kunstparkhaus,
Strausberg

Veranstalter: EWE Aktiengesellschaft
Hegermühlenstraße 58, 15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 38 21 50
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