Am 17. Dezember 1942 verlässt der deutsche Hilfskreuzer „Doggerbank“ den Kriegshafen von Yokohama. An Bord befindet sich auch der Matrosenobergefreite Gerhard Heinrich Blunk. Das ehemals englische Handelsschiff nimmt Kurs auf Bordeaux, wo es jedoch niemals ankommt. Rund 80 Jahre später beginnt Steffen Blunk eine Suche nach Spuren seines Großvaters und erzählt eine kaum bekannte Seite des Seekrieges in Malerei und Text: Fahren unter falscher Flagge, Piraterie, tragische Seemannstode. Blunk kehrte mit dieser Arbeit auch zu seinen beruflichen Wurzeln zurück, vor dem Studium der Malerei arbeitete er als Journalist. Und so entsteht neben den Gemälden auch ein Text, der das Leben eines einfachen Seemannes in der Weimarer Republik und im 3. Reich nachzeichnet.