
Der Letzte macht das Licht aus
Ein Haus am See. Alte Freunde und neue Bekanntschaften, die mehr verbindet, als ihnen lieb ist. Zwischen Lachen und Schweigen verschwimmen die Grenzen – zwischen Realität und Spiel, Schuld und Vergebung, Wahrheit und Pflicht. Und während draußen das Licht langsam verlischt, wird drinnen klar, dass manches Ende schon längst begonnen hat.
Weißwasserbericht
Rico, der nach Jahren in der „Weltstadt“ mit Schulden, Enttäuschungen und einem wahnsinnigen Inkassoagenten im Nacken zurückkehrt, findet in seiner alten Heimat keinen Halt: endlose Tagebauwüste statt blühender Landschaften, nörgelnde Eltern und Pittiplatsch, dem die Rückkehr der Wölfe zu schaffen macht. Zugehörig fühlt er sich nur seinem alten Kumpel Roy, der sich auf seltsame Art ständig und doch nie zu verändern scheint. Mit ihm versucht er, die unbeschwerte Kindheit wiederzufinden.
Das Stück verwebt persönliche und gesellschaftliche Bruchlinien: Kapitalismus, Sozialismus, das Gefühl von Fremdsein – egal, wo man hingeht. Rico sucht nach einem Zuhause und findet stattdessen die verdrängte Wahrheit seiner Kindheit.
Puppen und Objekte treffen auf live- und vorproduzierte Videobilder, Trash trifft auf existenzielle Fragen. Es entsteht eine Bild- und Erzählwelt, die zugleich roh, poetisch und verstörend ist.
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Eintritt bei Austritt
Bei uns gibt es keine Eintrittskarten. Bitte reservieren Sie Plätze und bezahlen Sie nach der Vorstellung, was Ihnen das kulturelle Erlebnis wert ist.
Empfohlener Austrittspreis:
20 € Normalpreis
10 € für Studierende
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Informationen
Der Letzte macht das Licht aus
Mit:
Noé J. W. Lausch
Marie-Sophie Reichel
Jakob Wimberger
Alan Begeza
Luna Cruz Grünbauer
David A. Wehner
Florian Müller
Weißwasserbericht
Spiel, Text, Regie:
Robert Richter, Konrad Schreier
Konzept:
Robert Richter
Künstlerische Mitarbeit:
Sarah John
Modellbau, Mitarbeit Ausstattung:
Frieda Kirch
Video:
Robert Richter