
Am Rande des Oderbruchs liegen die Simonschen Anlagen – ein Ort, in dem das Who is who der Weimarer Republik ein- und ausging.
Die Simonschen Anlagen waren zu ihrer Blütezeit, Anfang des 20. Jahrhunderts, weitbekannt. Der Berliner Bankier Hugo Simon kaufte 1919 das Schweizerhaus, ein Ausflugslokal, mit allen dazugehörigen Gebäuden und baute die Anlage zu einem landwirtschaftlichen Mustergut um. Gleichzeitig empfing der Sozialdemokrat, Pazifist, Finanzminister und Kunstmäzen dort Freunde und Gäste aus Politik, Kunst und Kultur, bis er 1933 vor den Nationalsozialisten fliehen musste. Der Heimatverein »Schweizerhaus Seelow« bietet Ihnen Führungen an. Eine Ausstellung zeigt das Leben von Hugo Simon.
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