Festakt für Nachsorgeklinik
Betriebsbeginn in nächster Woche
Auf diesen Tag haben viele lange gewartet. Am Freitag, den 24. April 2026 wurde durch einen Festakt die Nachsorgeklinik am Straussee, eine Rehaeinrichtung für herz- und krebskranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien feierlich eröffnet. Im Beisein von Brandenburgs Minister fpr Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt René Wilke, Peter und Ingeborg Fritz (Stiftung), Landrat Gernot Schmidt, Bürgermeisterin Elke Stadeler, Klinikleitung Jan Dreher, Karsta Dietrich und Dr. Hendrik Spriestersbach und vielen Vertretern des regionalen öffentlichen Lebens wurde die Entwicklung der Klinik bis zur Fertigstellung reflektiert. Künftig werden hier bis zu 120 Arbeitsplätze geschaffen. Am Samstag (25.04.2026) ist von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr ein Tag der offenen Tür geplant, an dem alle Gäste die Klinik kennenlernen können.
Kurzvorstellung der Nachsogeklinik
Wenn ein Kind schwer erkrankt, gerät das Leben der ganzen Familie aus dem Gleichgewicht. In der Nachsorgeklinik am Straussee steht deshalb nicht nur das betroffene Kind im Mittelpunkt – auch Eltern und Geschwister werden in den Rehabilitationsprozess einbezogen.
Die Klinik in Strausberg, rund 45 Kilometer östlich von Berlin, bietet Platz für 58 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Herzerkrankungen sowie ihre Familien. Unter fachärztlicher Leitung verfolgt sie das Konzept der Familienorientierten Rehabilitation (FOR), das medizinische, psychologische und soziale Maßnahmen miteinander verbindet. Ziel ist es, die Gesundheit der Patientinnen und Patienten zu stabilisieren und Familien nachhaltig zu stärken.
Infos von der Nachsorgeklinik am Straussee:
Nachsorgeklinik am Straussee feiert festliche Eröffnung
Mit der heutigen Eröffnung der Nachsorgeklinik am Straussee schließt Brandenburg eine Versorgungslücke für ganz Ostdeutschland. Als eine von bundesweit nur fünf Einrichtungen bietet die Klinik die Familienorientierte Rehabilitation (FOR) für herzkranke Kinder und ihre Familien an. Jan Dreher, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik: „Ich freue mich über dieses Leuchtturmprojekt, das nun nach jahrelanger Vorbereitung startet. Ich bin sehr dankbar dafür“. Während eines vierwöchigen Reha-Zyklus wird hier nicht nur das erkrankte Kind behandelt, sondern die gesamte Familie – inklusive Eltern und Geschwistern – gemeinsam therapiert und für den Alltag gestärkt.
Starker Impuls für die Region
Die Realisierung des Großprojekts wurde maßgeblich durch eine Bürgschaft des Landes Brandenburg sowie die Finanzierung der GLS Gemeinschaftsbank eG ermöglicht. Mit der Eröffnung entstehen langfristig zirka 120 qualifizierte Arbeitsplätze. Zudem setzt die Klinik als erstes Unternehmen im Landkreis Märkisch-Oderland mit einer eigenen Inklusionsabteilung in Küche, Hauswirtschaft und Technik ein wegweisendes soziales Zeichen für die regionale Arbeitswelt. Karsta Dietrich, Geschäftsführerin der Nachsorgeklinik: „Eine Herzensangelegenheit im Herzensprojekt.“
Fokus auf herzkranke Kinder – Kapazität für 600 Familien
Die Klinik im Amselweg verfügt über 48 Plätze für junge Rehabilitand*innen. Bei Vollauslastung können künftig rund 600 Familien pro Jahr aufgenommen werden – ein dringend benötigtes Angebot, da Wartezeiten für FOR-Plätze bundesweit bisher oft bis zu zwei Jahre betragen. Der medizinische Fokus liegt zum Start auf der Kinderkardiologie, wobei perspektivisch eine Erweiterung auf die Kinderonkologie geplant ist.
Stimmen zum Festakt:
René Wilke, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg:
„Brandenburg ist Reha-Land für die gesamte Metropolregion Berlin-Brandenburg. Der Aufenthalt in unserem schönen Bundesland ist nicht nur, sondern macht auch gesund. Viele Einrichtungen der Rehabilitation, reizvoll gelegen und medizinisch kompetent geführt, begründen und stärken diesen Ruf. Die Nachsorgeklinik am Straussee, die wir heute eröffnen dürfen, wird hier ein weiterer, besonderer Leuchtturm. Denn sie ist sehr viel mehr als ein Gebäude oder eine medizinische Einrichtung. Sie ist ein Ort der Hoffnung, der Zuversicht und des neuen Lebensmuts vor allem für herzkranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Angehörigen, die hier nach einem langen Leidensweg ebenfalls therapeutisch betreut werden. Dieser bedeutsamen Aufgabe widmen sich bundesweit nur fünf Kliniken, eine einzige im Osten des Landes. Und zwar ab jetzt. Ich wünsche dem Team der Nachsorgeklinik Strausberg von Herzen bestes Gelingen sowie Freude und Erfolg bei der verantwortungsvollen Arbeit im Dienst der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.“
Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund:
„Als Rentenversicherung liegt uns das Wohl junger Menschen am Herzen. Denn schwere Erkrankungen können bis ins Erwachsenenalter nachwirken und die spätere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Allein im Jahr 2025 hat die Deutsche Rentenversicherung für die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen rund 315 Millionen Euro ausgegeben.
Für die Familienorientierte Rehabilitation gibt es bundesweit fünf Einrichtungen, die dieses besondere Angebot bereithalten. Wir freuen uns, dass mit der Nachsorgeklinik am Straussee nun auch ein Angebot im Osten Deutschlands zur Verfügung steht. Für den Start in den Rehabilitationsbetrieb sowie für alle weiteren Vorhaben und Pläne wünschen wir dem Team der Nachsorgeklinik am Straussee viel Kraft, Erfolg und alles Gute!“
Wann: 24.04.2026
Nachsorgeklinik am Straussee, Amselweg 8,
Strausberg
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