Fußball-Pokaltag - 21.06.2026 | Fotogalerie
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Fußball-Pokaltag
Ausrichter. FC Wacker Herzfelde
Der Fußball-Pokaltag am Samstag, den 20. Juni 2026, in Herzfelde hatte einiges zu bieten: Es gab große Hitze, dann aber eine kleine Abkühlung durch ein Unwetter, es gab strahlende Sieger und traurige Verlierer – oder besser zweite Sieger – und es gab zufriedene Gastgeber nach einem schönen Fußballfest. Mehr als 800 Zuschauer waren auf dem Sportplatz an der Möllenstraße mit dabei.

Gastgeber war der Fußballkreis Ostbrandenburg, Ausrichter der FC Wacker Herzfelde. Dieser kleine Verein mit seinen nur 108 Mitgliedern hat eine tolle Visitenkarte abgegeben. Stellvertretend für die Schwarz-Gelben gilt es, Lina Rohrmann und Yvonne Freitag zu nennen, die in der Vereinsküche wirbelten. Was beide Frauen über den gesamten Tag hinweg am Buffet anboten, war schlichtweg großartig. Aber auch draußen sorgten die zahlreichen Ordner, Fußballfreunde am Grill, am Kuchenstand sowie die, die sich um die musikalische Unterhaltung kümmerten, für viel Freude und einen tollen Rahmen rund um die Fußballspiele.

Los ging es mit dem Spiel der Altersklasse Ü60, in dem sich die SG Grün-Weiß Lindenberg und der FC Union Frankfurt (Oder) gegenüberstanden. Zunächst gab es aus dem Spiel heraus keine Tore. Dann Lindenberg ging per Strafstoßtor durch Volker Migge in Führung. Der Ausgleich fiel ebenfalls per Strafstoß durch Ognjan Rangelov. Die Grün-Weißen hatten in der zweiten Halbzeit mehr zuzusetzen und konnten durch Thomas Maletzki und Norbert Peschel mit 3:1 den Pokal nach Lindenberg mitnehmen.

„Doublesieger, Doublesieger“, feierten die Männer (Ü50) der TGS Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf lange und ausgiebig. Sie schlugen unlängst in der Meisterschaftsrunde den 1. FC Frankfurt (Oder) und hatten sich auf ein packendes Pokalfinale gefreut. Die Frankfurter hatten abgesagt, so dass Ro-Weiß kampflos den Pokal gewann. „Das ist sehr schade, aber wir feiern trotzdem“, sagte Thomas Lindner. Übrigens, einen solchen Fall gab es in der Geschichte des Fußballkreises Ostbrandenburg noch nie.

Sehr spannend verlief die Partie in der Altersklasse Ü40. Am Ende musste sogar ein Schießen vom Strafstoßpunkt die Entscheidung bringen. Nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten hieß es 3:3. Es war ein echtes Pokalspiel mit hohem Tempo und viel Einsatz auf beiden Seiten. Briesen ging durch Steve Weiss-Motz schon nach drei Minuten in Führung. Roland Thürk gelang sieben Minuten später der Ausgleich. Erkner blieb zunächst am Drücker und konnte kurz vor der Pause durch Hannes Wilking mit 2:1 in Führung gehen. Trotz der großen Hitze erhöhten beide Mannschaften sogar noch das Tempo. Daniel Tews glich für die Blau-Weißen aus, ehe Björn Nehls Erkner erneut in Führung brachte. Fünf Minuten vor dem Ende der Partie war erneut Daniel Tews zur Stelle – 3:3. Schiedsrichter. Reinhard Schulz gab das Strafstoßschießen frei in dem Blau-Weiß mehr Glück hatte.

Die Frauen der SG Lichtenow-Kagel setzten sich im Finale gegen den SV Tauche durch. Der 3:0-Erfolg war verdient und stand auch schon zu Pause fest. Ulrike Oswald, Anne-Kathrin Maron und Christin Bernhardt schossen die Tore und ließen ihren Anhang noch lange jubeln.

Wie auch in den Vorjahren wurde die Partie der Ü35-Männer einer der Höhepunkte am Finaltag. Es war ein durchweg gutes Spiel mit vielen Torraumszenen. Der SV Germania Schöneiche gewann mit 6:3 gegen die Männer der TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf und wurde am Ende seiner Favoritenrolle auch gerecht. Robert Vsetycek von der TSG sagte treffend: „Diese Mannschaft könnte wahrscheinlich in der Landesliga noch gut mithalten.“ Bei den Schöneichern stand insbesondere Christopher Wagener im Mittelpunkt. Vier Tore gingen auf sein Konto.

Direkt im Anschluss stieg dann das Pokalfinale der Männer zwischen der SG Müncheberg und der BSG Pneumant Fürstenwalde. Das Spiel begann spektakulär, denn den Münchebergern mit ihrem starken Anhang gehörte die Anfangsphase. Nach knapp zehn Minuten erkannte Schiedsrichter Matti Roeck auf Foulstrafstoß für Müncheberg. Tim Lück schoss und der beste Mann auf dem Platz, Pneumant-Torhüter Max Noppe, konnte parieren. So fiel das 1:0 für Pneumant nach 22 Minuten durch Marten Eppert doch etwas überraschend. Viele der Fans an der Seitenlinie waren sich sicher: Hätte Müncheberg den Strafstoß verwandelt, wäre das Spiel anders verlaufen. Genau nach einer halben Stunde fiel dann das 2:0 für Pneumant. Erneut war Marten Eppert der Torschütze. Münchebergs Torhüter Dominik Vogt vertendelte im eigenen Strafraum der Ball leichtsinnig und Eppert ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen. Müncheberg hatte weitere Chancen, wie zum Beispiel die von Maximilian Meyer noch in der ersten Halbzeit. Doch immer wieder war Max Noppe zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. Mit dem 3:0 durch Marvin Kranz schien dann das Spiel entschieden, obwohl Müncheberg in den Schlussminuten noch einmal zurück ins Spiel fand und den Ehrentreffer erzielen konnte. Markus Felker traf zum 1:3.

Die BSG Pneumant Fürstenwalde gewann das Finale und darf sich neben dem Pokal über die Nutzung eines Mercedes Vito Neun-Sitzer für die kommende Saison freuen. Ein tolles Extra – gesponsert von der F/G/M Mettchen Müller GmbH! Firmenchef Frank Mettchen ließ es nicht nehmen, bei der Siegerehrung mit dabei zu sein.

Wann: 21.06.2026

Sportplatz Möllenstraße,
Herzfelde



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