Vernissage:
Diverse Lebensgemeinschaften. Anschlag in bonbonfarbenen Thesen

Alexandra Weidmann malt in leuchtenden Farben Szenen menschlichen Lebens, die auf den ersten Blick fröhlich wirken und harmlos erscheinen. Auf den zweiten Blick geht es oft um Gewalt. In manchen Bildern wird die Gewalt, die Menschen erfahren haben, unverschleiert dargestellt. Meist geht es aber um einengende, herabwürdigende gesellschaftliche Normen. Die subtile Form von Gewalt.
Die Herangehensweise ist figürlich und erzählend. Es werden sowohl traditionelle Bildkompositionen wie Bilderzählungen aufgegriffen. Versteht man unter Mythen menschliche Lebenserfahrungen, die sich fast zwanghaft immer und immer wiederholen, so nimmt die Malerin solche Erzählschemata auf, um sie zu verändern durch Hinzufügen oder Austausch von Akteuren. So entstehend überraschend neue Kompositionen, die immer noch lesbar sind. Wäre der Inhalt konventionell, könnte man von Allegorien sprechen. Getragen von humanistischen Idealen gestaltet die Malerin ihre Bilder mit Offenheit und Empathie gepaart mit Witz und Schalk. Ziel ist es, durch eine anfängliche Irritation zu mehr (Gedanken-) Freiheit zu gelangen. Und den Betrachtern Freude zu schenken.
Musik zur Vernissage: Regina Daniel-Stoll (Cello)
Eintritt frei.
Sie haben Anregungen oder Kritiken? Eine Mail an die
Redaktion genügt. Sämtliche
Inhalte dieses Internetauftrittes unterliegen dem Copyright von prinz
mediaconcept oder der jeweiligen Eigentümer. Die Fotos werden für die
Berichterstattung erstellt.