Mia Farrow, Woody Allen und Dianne Wiest
Wie in so vielen seiner Filme formulierte Stadtneurotiker Woody Allen mit „Hannah und ihre Schwestern“ eine Liebeserklärung an „sein“ New York. Die bissige Komödie wurde 1985 in insgesamt sieben Kategorien für den Oscar nominiert. Am Ende konnten sich Allen für sein Drehbuch sowie Michael Caine und Dianne Wiest jeweils als beste Nebendarsteller über die Trophäe freuen. Zum Inhalt: Auf einer Thanksgiving-Party treffen die Schwestern Hannah, Holly und Lee (Hershey) samt familiärem Anhang aufeinander. Depressionen, außereheliche Affären und finanzielle Nöte lassen das Fest zu einer Krisensitzung werden. Über die nächsten beiden Jahre begleitet Allen seine Protagonisten auf ihrer Sinnsuche im modernen Zivilisationschaos. Dank seines großartigen Ensembles gelingt Allen einmal mehr eine sehenswerte, genau beobachtete Parabel über das Leben. Brillant verkörpern seine Darsteller die kleinen Macken und Eigenarten, die die Figuren des New Yorker Filmemachers seit jeher auszeichnen.
FSK 12
107 Minuten
Produktionsjahr: 1985
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