digitale Teilhabe gestalten
erfolgreiche Transferveranstaltung
Gemeinsam digitale Teilhabe gestalten: digiUP blickt auf erfolgreiche Transferveranstaltung zurück
Mit Gästen aus Bildung, Arbeitsmarkt, Sozialarbeit, Wirtschaft und Verwaltung blickte das digiUP im Restaurant und Tagungszentrum Am Fischerkietz auf die Erfolge der vergangenen Monate zurück und richtete zugleich den Blick nach vorn. Die Transferveranstaltung brachte engagierte Partnerinnen und Partner zusammen, um Ergebnisse sichtbar zu machen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über die Zukunft digitaler Teilhabe in der Region zu sprechen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Gebietsleiterin Jana Geisler-Möbius, die die Bedeutung starker Netzwerke und gemeinsamer Verantwortung für gesellschaftliche Teilhabe hervorhob. Zu den Gästen zählten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der gbA, des sbsw, des IB, des Oberstufenzentrums, der IHK Projektgesellschaft, der FAW, der WFBB, des Jugendsozialverbundes, von Püppilotta e.V., dem DRK Jugendhilfeverband, der Caritas, der AWO sowie weiterer regionaler Partner.
Frau Jacqueline Krüger, Projektleiterin des digiUP, stellte die Ergebnisse der bisherigen Projektarbeit vor. Dabei wurde deutlich, welche Herausforderungen die fortschreitende Digitalisierung inzwischen für Menschen aller Altersgruppen mit sich bringt. Ob Behördengänge, Bewerbungen, Kommunikation oder der Zugang zu Informationen: Immer mehr Lebensbereiche werden digital. Gleichzeitig fehlen vielen Menschen die notwendigen Kompetenzen oder die Unterstützung, um sicher und selbst bestimmt daran teilhaben zu können.
Anhand konkreter Zahlen und etablierter Angebote zeigte das Team um Frau Krüger auf, wie das digiUP in den vergangenen Monaten Menschen dabei unterstützt hat, digitale Hürden zu überwinden und neue Handlungssicherheit im Alltag zu gewinnen.
Besonders bewegend wurde es, als Sabine Heldt und Virginia Büttner die Ergebnisse ihrer Interviews mit Teilnehmenden des digiUP vorstellten. Die sogenannten "Heldengeschichten" machten eindrucksvoll sichtbar, welche Veränderungen durch niedrigschwellige Unterstützung möglich werden. Menschen berichteten davon, erstmals selbstständig digitale Dienstleistungen zu nutzen, wieder aktiver am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder mit mehr Zuversicht auf neue Herausforderungen zu blicken und sogar wieder im Arbeitsleben angekommen zu sein.
„Ich habe wieder angefangen zu Träumen, das hatte ich verloren“ war wohl die bewegendste Aussage aus einem Teilnehmer Interview. Die Geschichten zeigten vor allem eines: Digitale Teilhabe bedeutet weit mehr als den Umgang mit Technik. Sie schafft Selbstvertrauen, eröffnet Chancen und stärkt gesellschaftliche Teilhabe.
Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, dass digitale Unsicherheiten längst nicht mehr nur ältere Menschen betreffen. Herr Kreyßig vom DRK MOHS verwies darauf, dass auch viele junge Erwachsene Schwierigkeiten haben, den stetig steigenden Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden. Diese Einschätzung wurde von vielen Anwesenden geteilt und unterstrich die Bedeutung von Angeboten, die Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation unterstützen.
Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Übergabe einer Investitionszusage für ein Fahrzeug durch die Bundesgeschäftsführung der DAA. Damit erhält das digiUP die Möglichkeit, seine Angebote künftig mobil in die Region zu tragen und Menschen dort zu erreichen, wo Unterstützung benötigt wird. Digitale Teilhabe wird damit künftig nicht mehr ausschließlich an den Standort in Strausberg gebunden sein, sondern kann flexibel und wohnortnah angeboten werden.
Zum Abschluss waren sich alle Beteiligten einig: Orte wie das digiUP werden auch in Zukunft dringend benötigt. Sie schaffen Zugänge, bauen Berührungsängste ab und ermöglichen Menschen, digitale Entwicklungen nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu erleben. Sie tragen dazu bei, Ausgrenzung zu vermeiden und Chancengerechtigkeit zu fördern.
Die Veranstaltung machte zugleich deutlich, dass die langfristige Sicherung solcher Angebote eine gemeinsame Aufgabe bleibt. Viele der anwesenden Partner brachten ihre Bereitschaft zum Ausdruck, sich weiterhin aktiv einzubringen und gemeinsam über kreative Wege nachzudenken, wie digitale Teilhabe in der Region nachhaltig gestaltet und finanziert werden kann.
Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich Jacqueline Krüger bei ihren Kolleginnen Sabine Heldt und Virginia Büttner für deren herausragenden Einsatz in den vergangenen Monaten: „Die Erfolge des digiUP sind nur möglich geworden, weil Menschen mit Herz, Engagement und Überzeugung zusammenarbeiten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinem Team und unseren Partnern die nächsten Schritte zu gehen und auch künftig Menschen auf ihrem Weg in die digitale Welt zu begleiten."
Denn digitale Teilhabe ist kein Luxus. Sie ist eine Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und Chancengerechtigkeit.
Wann: 08.10.2026
DigiUP, Markt 16/17 - Fischerkietz Tagungszentrum,
Strausberg
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