Interferenzen als Ausdruck von Kunst und Lebensart - 30.03.2011 | Fotogalerie
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Interferenzen als Ausdruck von Kunst und Lebensart
Buckower Netzwerk stellt im Kundencenter der Stadtwerke aus
(ws) Es kommt so oft nicht vor, dass gleich 19 Akteure auf einmal die Ausstellungsplattform Kundencenter der Stadtwerke Strausberg GmbH, 15344 Strausberg Kastanienallee 38 nutzen, um sich auf unterschiedlichste Weise der Öffentlichkeit zu präsentieren. Mit der Gemeinschaftsexposition der Gruppe „Kunst und LebensArt“ (Kula) aus Buckow, Märkische Schweiz, vom 30. März bis zum 30. Juni 2011 ist das der Fall.

Nur gestreift werden angesichts des personellen Aufgebots in einer Auswahl Malerei, Keramik, Textiles, Lyrik sowie Plastisches. Dahinter stehen Jürgen Wenzel, Udo Hagedorn, Renate Bundels, Christina Bundels, Christine Pfundt, Wilfried Klapprott, Ingrid Panse, Ingrid Harks-Hanke, Barbara Störmer, Hanne Pluns, Sientje Arzt, Birthe Bönisch, Sybille Stüber, Kerstin Ivonne Lange, Constanze Büxler, Roswitha Schulz, Isa Adolphi, Sigrid Münter und Margitta Decker. Sie behandeln in ihrem Sinne die Themen Energie - Spannungsfelder - Ent-Spannung - Quellschichten - Zeitströme usw. Dafür steht der Begriff „Interferenzen“, der vereinfacht Überlagerungen und Überschneidungen demonstrieren soll, eigentlich aus der Physik stammt, aber auch Erscheinungen in der Biologie und Medizin bezeichnet.
Mehr Informationen unter: http://www.stadtwerke-strausberg.de...
Die Entwicklung in den vier Jahren nach der letzten Jahrhundertwende führte vermehrt Neuansiedler aus anderen Bundesländern (westlichen wie östlichen) in die Märkische Schweiz, darunter eine Reihe von Schöngeistern. Das dortige Kultur- und Tourismusamt (damals Fremdenverkehrsamt) samt Warmbad-Galerie war Anlaufpunkt und man traf bei deren bis heute besonders kulturengagierten Leiterin Riamara Sommerschuh auf offene Ohren. Was sich Monate zuvor ihrerseits und im Kopf der Malerin Sybille Stüber als gemeinsamer Gedanke entzündete, bekam 2004 reale Gestalt. Es entstand das Netzwerk „Kunst und LebensArt“, eine Vereinigung von Neulingen mit solchen, die als kunsthandwerklich und künstlerisch Beschäftigte schon eine Ewigkeit in dortiger Naturidylle Zuhause sind.

Letztliche Einigkeit zum Namen, hehre Ziele und Fördergeld verhalfen über Geburtswehen hinweg. Und das freiwillige Bündnis gibt es im Gegensatz zu manch untergegangenen schön gedachten Zusammenschlüssen trotz allerlei nachfolgender brenzliger Auseinandersetzungen immer noch. Wohl auch, weil das Kulturamt bei notwendigem organisatorischen Aufwand und akzeptierter Kostenteilung als erfolgreiche, zuverlässige und tragfähige Schaltstelle zwischen öffentlichem und privatem Engagement mit vielen kleinen Anbietern anerkannt ist. Was beim Durchhalten zur Verwirklichung kühner Absichten nie ein leichtes Spiel war. Denn das durch die Ausstellung ins Blickfeld Geschobene erfasst nicht alles von „Kula“. Dazu gehören auch Leistungen naturheilkundlich Tätiger und beispielsweise von Musikern.

Die ganze Lebensweise der Dazugehörigen im Buckower Land, ob „Urgestein“ oder „Zugvögel“ ist erfasst. Nie stand der „private Rückzug“ für sie „zur Debatte“, wie es in einem Bekenntnis heißt, „sondern vielmehr der Wunsch nach Verwurzelung und Verantwortung“. Ganz klar, dass man im Zuge der Verflechtung von Natur und Kunst in der Märkischen Schweiz z.B. auch den Ausbau und die Wiederbelebung von alten Ställen, Scheunen u.ä. auf die Fahnen schrieb. Das Zusammenwirken pegelte sich über die Zeit von anfangs 40 Mitstreitern auf nunmehr 23 mit dem Kern von um die 12 Enthusiasten ein. Traf man sich zu Beginn monatlich, kommt man mittlerweile bis zu sieben Mal im Jahr zusammen, abgesehen von den vielen Treffen im kleineren Kreis. Doch für jene, die das Netzwerk mit nicht nachlassender Frische nach wie vor als ein Lebenselixier nutzen, gilt die Gemeinschaft als nicht versiegende Quelle neuer Ideen, Anregungen und Kontakte. Zur Vernissage am 30. März 2011 ab 18.00 Uhr im Kundencenter sind Besucher herzlich eingeladen.

Text: Wolfgang Suchardt

Wann: 30.03.2011

Stadtwerke Strausberg GmbH, Kastanienallee 38,
Strausberg

Veranstalter bzw. Veranstaltungsort:
Stadtwerke Strausberg GmbH

Kastanienallee 38, 15344 Strausberg

Tel.: 03341 / 345 114



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