115. Geburtstag der Stadtbibliothek - 10.02.2016
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115. Geburtstag der Stadtbibliothek
Nino Haratischwili liest aus ihrem Roman „Das achte Leben“.
Aus Anlass ihres 115. Geburtstages hatte die Strausberger Bibliothek am Mittwoch, den 10. Februar 2016 zu einer Lesung in den Ku-Stall eingeladen. An der Veranstaltung nahmen rund 100 Besucher teil. Die Autorin Nino Haratischwili, gebürtige Georgierin, las aus ihren 1280 seitenstarken Erfolgsroman „Das achte Leben“. In ihrem Roman erzählt sie wortstark und anschaulich die Familiengeschichte über sechs Generationen vor dem Hintergrund Georgiens als postsowjetisches Land.
Zu Beginn der Lesung erinnerte Bürgermeisterin Elke Stadeler an die wechselvolle Geschichte der vergangenen 25 Jahre der Strausberger Bibliothek. An die aufwendigen Umzüge der Heinrich-Mann-Bibliothek und der Kinderbibliothek aus gemietete in städtische Gebäude und die damit geschaffenen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

„Dass ihr euren Beruf versteht, eure Aufgaben wunderbar erledigt, das sieht man an der Zahl der Leser, die nicht nur aus Strausberg, sondern aus der ganzen Region kommen“, lobte Bürgermeisterin Elke Stadeler die Mitarbeiterinnen. Gleichzeitig dankte sie Museums- und Bibliotheksleiterin Christa Wunderlich für das Engagement bei Veranstaltungen. Sie schaffe es immer wieder, bekannte Autoren nach Strausberg zu holen.
Nach der Veranstaltung nutzten viele Besucher das Angebot der Buchhandlung Micklich den Roman zu kaufen und ihn persönlich von der Schriftstellerin signieren zu lassen. Dieses Buch und aktuelle Neuerscheinungen finden interessierte Leserinnen und Leser im OPAC der Strausberger Bibliothek: www.stadtbibliothek-strausberg.bibliotheca-open.de
115 Jahre Stadtbibliothek/ Heinrich-Mann-Bibliothek Strausberg:

Am 10. Februar 1901 öffnet die Städtische Volksbibliothek ihre Türen. „Die Benutzung der Bibliothek steht jedem unbescholtenen erwachsenen, hiesigen Einwohner frei“ [Bibliothek-Ordnung, 1901]. Kindern ist es noch nicht gestattet, Bücher zu entleihen. Erst im Zuge der Reorganisation der Volksbüchereien 1951 in Deutschland zu Öffentlichen Bibliotheken entstanden Kinderbibliotheken. Für die Strausberger Kinder ist es das Jahr 1952, in welchem sie ihren Leseausweis erhalten. Zahlreiche Umzüge, nicht immer zum Wohl der Bibliothek, begleiten den Arbeitsalltag. Am 27. März 1952 erhält die Bibliothek den Namen „Heinrich-Mann-Bibliothek“. Leonie Mann, die Tochter des Schriftstellers Heinrich Mann, erteilte mit Freuden ihre Zustimmung dazu.
Bis 1990 entsteht ein flächendeckendes Netz an Zweigbibliotheken, welches 1990 auf dem Prüfstand steht. Bibliotheken gehören zu den freiwilligen Aufgaben der Stadt, effizienteres Arbeiten war angesagt. Mit der Festlegung 2003, dass die Bibliothek aus Mietobjekten in stadteigene Gebäude zieht, wird das attraktive alte Stadthaus der neue Sitz der Hauptbibliothek. Im Jahr 2015 beginnt endlich das neue Zeitalter auch in der Heinrich-Mann-Bibliothek, die elektronische Ausleihverbuchung, der OPAC und noch in diesem Jahr soll der Start der On-Leihe erfolgen. Doch die grundlegendste Aufgabe ist die Förderung einer der ältesten Kulturtechniken – das Lesen. Sprach- und Leseförderung vom Kindergarten an stehen auf dem Programm der Haupt- und Zweigbibliothek. Jährlich finden allein um 120 Veranstaltungen für Kinder statt.

Wann: 10.02.2016 - 19:00 Uhr,
KU-Stall, Prötzeler Chaussee 7,
Strausberg

Veranstalter: Bibliothek "Heinrich Mann"
Markt, 15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 314031
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