Fördervoraussetzungen für Ausbildungsprämie erweitert - 06.01.2021

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Fördervoraussetzungen für Ausbildungsprämie erweitert
Agentur für Arbeit Eberswalde informiert
Ausbildungsprämie für mehr Betriebe möglich

• Bundesregierung hat Rahmenbedingungen für Förderung verändert
• Im Agenturbezirk Eberswalde erhalten 50 Unternehmen eine Ausbildungs-prämie

Betriebe, die in der schwierigen Pandemie-Krise weiter ausbilden, werden noch stärker als bisher gefördert. Darauf weist die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der
Bundesagentur für Arbeit hin. Die Bundesregierung hatte kürzlich beschlossen, die Förderung von Ausbildungsplätzen auszuweiten. Kleine und mittlere Unternehmen, die von den Folgen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind, werden mit Prämien gefördert, wenn sie Auszubildende im bisherigen oder größerem Umfang neu einstellen oder aus insolventen Betrieben übernehmen.

Die Fördervoraussetzungen für die Ausbildungsprämien wurden nun deutlich erweitert. So können auch Ausbildungen, die vom 24. Juni 2020 bis zum 31. Juli 2020 begonnen haben, in die Ausbildungsprämien mit einbezogen werden. Außerdem wurden die Regelungen zur Betroffenheit von der Corona-Krise angepasst, so dass mehr Betriebe gefördert werden können. Die Übernahmeprämien und Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung werden bis Mitte 2021 verlängert und die Übernahmeprämie kann jetzt unabhängig von der Betriebsgröße gewährt werden.

Diese Änderungen gelten auch rückwirkend, das bedeutet: Anträge auf Förderungen können innerhalb von drei Monaten auch für bereits bestehende Ausbildungsverhältnisse gestellt werden, für die bisher eine Förderung nicht möglich war, die aber von den geänderten Voraussetzungen erfasst sind. Das gilt auch, wenn ein vorheriger Antrag aus diesen Gründen abgelehnt worden ist.

„Damit haben mehr Unternehmen als bisher Anspruch auf eine Ausbildungsprämie“, sagt Dr. Ramona Schröder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit. „Die erleichterten Fördervoraussetzungen helfen sowohl den Firmen als auch den jungen Leuten, die sich eine berufliche Zukunft erarbeiten wollen. Auch wenn die wirtschaftliche Lage gegenwärtig in vielen Bereichen schwierig ist, so werden nach der Krise auf jeden Fall gut ausgebildete Fachkräfte benötigt. Ausbildung bleibt eine sinnvolle Investition in die Zukunft.“

Interessierte Firmen in Berlin und Brandenburg wenden sich bitte an ihre regionale Ar-beitsagentur. Weitere Informationen, die Regelungen im Detail und die Formulare zu den Anträgen sind auf der Website der Bundesagentur für Arbeit in der Rubrik Unternehmen unter dem Stichwort Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ zu finden.

Im Agenturbezirk Eberswalde erhalten 50 Unternehmen eine Förderung mit der Ausbil-dungsprämie. Insgesamt 60 Betriebe haben bisher einen Antrag gestellt.

Kontakt zur Agentur für Arbeit Eberswalde:
Regionale Hotlines 03334 37 2002 und 03334 37 1001
Kostenfreie Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20 (Mo-Fr 8-18 Uhr)
E-Mail: Eberswalde.anfragen@arbeitsagentur.de

Mehr Informationen unter: http://www.arbeitsagentur.de...

Wann: 06.01.2021


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