Filmdreh auf dem Strausberger Flugplatz - 20.09.2018

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Filmdreh auf dem Strausberger Flugplatz
mit Unterstützung aus dem Krankenhaus Märkisch-Oderland


Die Berliner Produktionsfirma Februar Film produziert im Auftrag von RTL das neue Format „Überlebt!“. Ein Reporter erlebt am eigenen Leib, welche physischen und psychischen Reaktionen ein Mensch in Extremsituationen zeigt, in denen es einzig und allein darum geht, zu überleben. Originalfälle werden möglichst realitätsnah nachgestellt. Diesmal ging es um die Geschichte einer jungen Familie – Eltern und drei kleine Jungen – die im Jahr 2000 von einem Piloten mit einer Cessna in den USA nach dem Urlaub nach Hause geflogen wurden. Plötzlich versagt das Herz des Piloten, er ist nicht mehr handlungsfähig.

Beide Erwachsene sind noch nie selbst geflogen – nun ist es die einzige Chance auf Rettung. Dem Familienvater gelingt es, einen Notruf abzusetzen. Eine zweite baugleiche Cessna steigt auf und begleitet die junge Familie. Zunächst vom Boden aus und später vom Begleitflugzeug wird der Familienvater einem Crash-Flugkurs unterzogen. Einziges Ziel: seine Familie sicher wieder auf den Boden zu bekommen. Der Ausgang war glücklich, zwar war es keine elegante Landung, die Fahrwerke gingen zu Bruch, aber die junge Familie war gerettet.

Die 15minütige Reportage von Februar Film geht der Frage nach, wie die psychischen Belastungen in einer solchen Situation sind und welche körperlichen Reaktionen Extremstress verursacht. Gedreht wurde mit zwei Ultraleicht-Flugzeugen der am Flugplatz Strausberg tätigen Flugschule RUWE AERO. Mit vorbereitet und begleitet wurde das Experiment von erfahrenen Fluglehrern der RUWE AERO, der Herzanfall des Piloten war nur vorgetäuscht, der Stress für den Probanden, einen völlig flugunerfahrenen, aber couragierten Reporter aber real.

Dr. Christian Jenssen, Chefarzt für Innere Medizin am Krankenhaus Märkisch-Oderland hat zusammen mit Sanitätern der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und zwei Mitarbeiterinnen des Strausberger Funktionsteams Innere Medizin den medizinischen Support übernommen. Er erläuterte, wie Menschen auf Extremstress reagieren können, welche körperlichen und seelischen Reaktionen möglich sind. Mit einem Speicher-EKG-Gerät, wie es sonst im Krankenhaus zur Überwachung der Herzaktion von Patienten verwendet wird, wurde die Herzaktion des Probanden überwacht und die Messdaten hinterher in Bezug auf die Ereignisse des Fluges interpretiert.

» weitere Informationen

20.09.2018, Strausberg

Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH
Prötzeler Chaussee 5, 15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 521 50

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