Brandenburger Fußsymposium - 24.02.2018

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Brandenburger Fußsymposium
Ärtzliche Weiterbildung
Das diabetische Fußsyndrom ist mit Abstand eine der schwerwiegendsten Komplikationen des Diabetes mellitus und führt zu erheblichen Beeinträchtigungen für den betroffenen Patienten, wie Einschränkung der Beweglichkeit und der allgemeinen Lebensqualität. Der Behandlungsverlauf ist oft schwierig und langwierig und verlangt vom Patienten viel Geduld.

Vermehrt und gemeinsam wird sich um die Fußbehandlung und -heilung der Patienten gekümmert. Die speziellen Erkenntnisse jeder einzelnen Profession für Heilung der Patienten sind von hoher Bedeutung. Gelingen kann das nur als interdisziplinäres Team..

Es referierten
Dr. med. Claudia Fischer, Fachärztin für Chirurgie, Angiologie Praxisgemeinschaft Köln
Dr. med. Jan Theil, Facharzt für Innere Medizin, Angiologie, Diabetologe, Diabetologie Königin Elisabeth Krankenhaus Berlin
Dr. med Anke Ribbeck, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin, Diab. SSP Hennigsdorf
Dr. med Ludwig Schwering, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, Spezielle orthopädische Chirurgie, Fußchirurgie, Mariennen Hospital Werl
Dr. med. Cristine Pietsch, Fachärtztin für Chirurgie, Innere Medizin, Diabetologin, Krankenhaus Märkisch-Oderland
Marcel Belling, Orthopädietechnikermeister OTB.
Mehr Informationen unter: http://www.khmol.de...
Bei 7 Millionen Diabetikern in Deutschland und einer Neuerkrankungsrate von 270.000 Patienten pro Jahr ist es von erheblicher Bedeutung, da das Diabetische Fußsyndrom ca. eine Million Menschen in Deutschland betrifft. Bei bundesweit 30.000 bis 40.000 Amputationen an den Beinen pro Jahr wird sichtbar, dass unsere vorbeugenden und therapeutischen Maßnahmen noch nicht so greifen, wie wir es uns wünschen. Vielfach kommen die Patienten zu spät zum Arzt, denn bereits kleine Verletzungen können innerhalb kurzer Zeit zur Amputation führen. Durch die Verzuckerung der Gefäße und Nerven spüren die Patienten keinen Schmerz.

Aufgrund dieser schwierigen Bedingungen müssen alle Berufsgruppen, die mit Diabetikern zu tun haben, geschult und auf die Gefahr hingewiesen werden. Dabei sind die Hausärzte und Diabetolgen die "Lotsen" bei der Behandlung, denn sie sehen den Patienten zuerst und müssen ihn gleich in einer spezialisierte Einrichtung vorstellen. Das Brandenburger Fußsymposium am 02. April 2016 in Strausberg hat dazu neue Wege eröffnet und soll das schon gut funktionierende Netzwerk in unserer Region auch auf andere Regionen ausweiten.

Zusammenarbeit und Vernetzung der einzelnen Berufsgruppen (Diabetologen, Chirurgen, Radiologen, Gefäßmediziner, Podologen Orthopädieschumacher und -techniker und natürlich auch die Wundmanager und Sozialstationen) sind unbedingt erforderlich, um diesem Krankheitsbild den Schrecken zu nehmen.

Das Zusammentreffen der Experten des Landes Brandenburg und Berlins in Strausberg ist ein Erfahrungsaustausch. Sie folgten der Einladung des Diabetesteams unseres Krankenhauses MOL unter Leitung der Oberärztin der Inneren Klinik, Dr. med. Cristine Pietsch. Sie hat es in den letzten Jahren geschafft ein sehr gut funktionierendes Netzwerk zur Behandlung der diabetischen Füße zu schaffen und will ihre kompetenten Erfahrungen mit den anderen Experten teilen.

Nur durch das intensive Zusammenarbeiten aller Fachrichtungen gelingt eine bestmögliche Versorgung und die Vermeidung der Amputation - das ist das Ziel aller an dieser Veranstaltung Beteiligter.

Wann: 24.02.2018 - 09:30 Uhr,
Restaurant und Tagungszentrum, Am Fischerkietz,
Strausberg

Veranstalter: Krankenhaus Märkisch-Oderland GmbH
Prötzeler Chaussee 5, 15344 Strausberg
Tel.: 03341 / 521 50
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